Eucharistie / Erstkommunion

Gemeinschaft mit Gott und Gemeinschaft mit den Menschen

In der Erstkommunionsfeier empfangen die Kinder zum ersten Mal Jesus Christus im Zeichen von Brot und Wein. Beim Sakrament der Eucharistie handelt es sich um Jesu Abschiedsgeschenk: Vor seinem Leiden und Sterben hat Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl gehalten. Er nahm Brot und Wein, reichte es mit den Worten „Dies ist mein Leib, dies ist mein Blut“ und fügte hinzu: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (Lukas 22,19 und 1 Korinther 11,23-25). Die Eucharistiefeier ist somit nicht nur ein Gedächtnismahl, sondern in ihr bleibt Christus gegenwärtig. Sie bildet das Zentrum der Gemeinschaft der Kirche und ist zugleich ihre Kraftquelle. Neben Taufe und Firmung zählt das Sakrament der Eucharistie zu den Einführungssakramenten

Vorbereitung auf die Erstkommunion

In unserer Seelsorgeeinheit findet die Erstkommunionvorbereitung gemeinsam statt. Wer mit Jesus verbunden ist, hat einen guten Grund zum Leben. Pfarrer Walter bereitet mit Tischmüttern die Kinder in der gesamten Seelsorgeeinheit für den Empfang der Ersten Heiligen Kommunion vor.

Informationsabend zur Erstkommunion 2026:
Für die Eltern der Kinder aus allen Orten der Seelsorgeeinheit Überlingen - Andelshofen, Bambergen, Billafingen, Ernatsreute, Heggelbach, Hohenbodman, Lippertsreute, Owingen und Überlingen - ist der Informationsabend am Donnerstag, den 25. September um 20 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul in Owingen.
 
 
Einladung zu Gruppentreffen:
Die Gruppentreffen finden immer Freitags, von 16 bis 17.30 Uhr in Owingen statt.
 
Termine der Erstkommunion:
Überlingen, Nikolausmünster:                                                Sonntag, den 12. April um 10.30 Uhr
Lipperstsreute, in der Kirche Unserer lieben Frau:               Samstag, den 18. April um 10.30 Uhr
Owingen, Kirche St.-Peter-und-Paul:                                     Samstag, den 25. April um 10.30 Uhr
Voraussetzung 

Um das Sakrament der Eucharistie erstmals empfangen zu können, muss der Gläubige

  • getauft sein und
  • normales Brot von eucharistischem Brot unterscheiden können.

Zudem ist eine spezielle Vorbereitung notwendig.

Geschichte

Seit dem 12. Jahrhundert wird zumeist nur noch das heilige Brot – die Hostie – ausgeteilt aus Sorge, dass der Wein verunreinigt oder verschüttet werden könnte.

Auch die Form des Kommunionempfangs hat sich über die Jahre verändert. Zu Beginn reichten die Gläubigen Brot und Wein untereinander weiter, während später ein Priester die Hostien an die Kommunikanten austeilte. Bis zum 9. Jahrhundert wurde den Christen die Hostie in die Hand gelegt. Anschließend setzte sich der Brauch durch, sie direkt in den Mund zu geben. Mittlerweile sind beide Formen des Kommunionempfangs nebeneinander getreten.